Projektbeispiel: Paulinenkrankenhaus in Berlin

Gebäudetyp & Sensibilität

Geeignet für sensible Gebäude

Ablauf & Betrieb

Arbeiten in sensiblen Zeitfenstern

Technik & Verfahren

Pipeprinting-Verfahren

Sanierung eines extrem geschädigten Abwasserleitungsabschnitts

Im Paulinenkrankenhaus in Berlin-Westend wurde ein stark beschädigter Abwasserleitungsabschnitt zwischen dem Fett- und Stärkeabscheider und der eine Etage tiefer liegenden Hebeanlage festgestellt. Kamerabefahrungen zeigten massive Materialverluste, offene Stellen und eine über Jahre fortgeschrittene Zerstörung der Rohrwandungen durch Fett, Stärke und aggressive Medien.

Die Herausforderung: In mehreren Bereichen war nur noch wenig tragfähige Rohrsubstanz vorhanden. Eine andere Fachfirma hatte ein klassisches Inlinerverfahren bereits als nicht umsetzbar bewertet. Gleichzeitig war aufgrund der beengten Einbausituation und des laufenden Krankenhausbetriebs eine offene Erneuerung keine Option.

Nach technischer Prüfung setzten wir das pipeprinting Verfahren ein. Dieses ermöglicht auch bei extremem Substanzverlust den Aufbau einer freitragenden, stabilen Rohrstruktur und stellt eine sichere, dichte und langfristige Lösung dar – ohne Eingriffe in den laufenden Klinikbetrieb.

Projektüberblick: Rahmenbedingungen & Umsetzung

  • Extrem geschädigte Rohrwandungen mit teilweisen Durchbrüchen
  • Klassische Inlinerverfahren aufgrund unzureichender Wandstärken nicht tragfähig
  • Sichere Machbarkeitsbewertung trotz zuvor geäußerter Bedenken
  • Einsatz von pipeprinting zur Herstellung einer freitragenden Rohrstruktur
  • Minimalinvasive Sanierung bei laufendem Krankenhausbetrieb


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