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Regenfallrohre sanieren

Regenfallrohre im Herbst

Der Herbst bringt jede Menge Herausforderungen, auch was die Entwässerungssysteme wie z.B. Regenfallrohre betrifft. Sowohl kleine innovative Lösungen als auch bewährte Methoden gewährleisten die Effizienz und Langlebigkeit von Regenrohrsystemen. So kommen Sie gut durch die herbstlichen Wetterbedingungen und sind optimal auf die kommende Winterzeit vorbereitet.

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Regenfallrohre sind ein wesentlicher Bestandteil der Gebäudeinfrastruktur. Sie tragen dazu bei, die Lebensdauer und Integrität eines Gebäudes zu schützen, indem sie das Regenwasser sicher ableiten und so potenzielle Schäden an und in der Immobilie minimieren. Ihre Hauptfunktion besteht darin, das Regenwasser sicher in das Kanalisationssystem oder in spezielle Auffangsysteme zu leiten. Die Funktionalität von Regenrohren ist besonders im Herbst wichtig, da in dieser Jahreszeit ein häufig erhöhtes Niederschlagsaufkommen und gleichzeitig Laubfall auftreten. Auch die ersten Nachfröste sind in Sicht.

Herbst: Herausforderungen für Regenfallrohre

Blätter und Verstopfungen

Im Herbst werfen die Laubbäume ihre Blätter ab. Das macht diese Jahreszeit zu einer der Schönsten und Farbenprächtigsten im Jahr. Doch können sich Laub und kleine Äste auf Dachflächen und in den Regenrinnen ansammeln und damit anschließend die Regenrohre verstopfen. Ist das Regenwasser nicht mehr in der Lage ordnungsgemäß abzufließen, sind Überschwemmungen und Wasserschäden am und im Gebäude zu erwarten.

Regenintensität und Überflutungsrisiko

Auch ist der Herbst eine Jahreszeit mit stärkeren Regenfällen und gelegentlichen Stürmen. Herbstliche Niederschläge können über längere Zeiträume auftreten und so das Gebäude ständig belasten. Funktionierende Regenfallrohre gewährleisten hier, dass das Wasser ordnungsgemäß abfließt. Dadurch wird das Gebäude weniger anfällig für Feuchtigkeit, Schimmelbildung und andere Schäden.

Frostgefahr: Potenzielle Schäden durch gefrierendes Wasser

Darüber hinaus erleben einige Regionen im Herbst schon frühzeitig den Übergang zum Winter. Da können Schnee und Eis zu einem Problem werden. Wenn Regenrohre und Regenrinnen schon im Herbst nicht funktionieren, können sie spätestens im Winter einfrieren und dann zu schwerwiegenden Problemen führen.

Effiziente Lösungen für Regenfallrohre

Verstopfungen durch Laub verhindern

Die einfachste Lösung ist rauf auf das Dach und die Regenrinnen säubern. Wer es vermeiden möchte, im kommenden Frühjahr oder Herbst erneut mühsam Laub aus der Dachrinne zu entfernen, kann ein Laubschutzgitter oder ein Rinnensieb anbringen. Diese werden von oben auf die Dachrinne platziert oder eingelegt und bewirken, dass die Dachrinne nicht mit Laub verstopft. Ist der Zulauf, also die Regenrinne sauber, werden Verstopfungen im Regenfallrohr verhindert.

Regenwassersammelsysteme

Regentonnen und Regenwassertanks werden verwendet, um Regenwasser aufzufangen und zu speichern, das von den Dachflächen der Gebäude abläuft. Das kann je nach Größe der Auffanganlage das Abwassernetz bei Starkregen entlasten und Überschwemmungen verringern. Außerdem sind Sammelsysteme eine nachhaltige Möglichkeit, Wasserressourcen zu schonen und einen umweltfreundlichen Lebensstil zu fördern. Denn das gesammelte Regenwässer lässt sich zur Grünflächen- und Gartenbewässerung nutzen, für die Toilettenspülung einsetzen oder anderweitig im Haushalt nutzen, um die Trinkwasserressourcen zu schonen. Hier ist wichtig, zu beachten, dass das gesammelte Regenwasser in der Regel nicht als Trinkwasser verwendet wird, es sei denn, es wurde speziell behandelt und aufbereitet. Die Verwendung von Regenwasser für bestimmte Zwecke kann außerdem von lokalen Gesetzen, Vorschriften und Umweltauflagen abhängen.

Frostschutzmaßnahmen

Eingefrorenes Wasser in Regenfallrohren kann zu Rissen, Lecks und anderen Schäden an den Entwässerungsleitungen führen. Manchmal kommt der erste Frost schneller als gedacht. Folgende Maßnahmen können ein Einfrieren verhindern:

  • Isolierung: Isoliermaterialien, wie spezielle Schaumstoffhüllen oder Isolierbänder werden um die Regenrohre gewickelt. Dies hilft, die Wärme im Inneren zu halten und das Einfrieren zu verhindern.
  • Beheizungssysteme: Es gibt elektrische Heizkabel und Heizbänder, die entlang der Regenrohre angebracht werden können. Diese erwärmen die Rohre und verhindern so das Einfrieren von Wasser.
  • Regenrinnenreinigung: Die Regenrinnen und -rohre sollten natürlich sauber gehalten werden, um sicherzustellen, dass das Wasser ungehindert abfließen kann. Verstopfte Rohre erhöhen das Risiko von gefrorenem Wasser.
  • Überdachungen oder Schutz: Befindet sich die Regenrinne an einer Stelle, die besonders anfällig für Frost ist, kann man diese durch eine Überdachung oder Abdeckung schützen, um direkten Kontakt mit Kälte und Feuchtigkeit zu minimieren.

Es ist wichtig, die spezifischen Bedingungen des Standorts und die Art der Regenrohre zu berücksichtigen, um die am besten geeigneten Frostschutzmaßnahmen zu wählen. Vorschriften und Empfehlungen der örtlichen Behörden sind immer zu beachten.

Wartung und Reinigung

Wie oft muss man ein Regenfallrohr reinigen?

Regenrohre, aber auch Regenrinnen sollten mindestens einmal jährlich gewartet und kontrolliert werden. Am besten eignet sich der Herbst – also die vorwinterliche, noch frostfreie Zeit – dazu, dies zu erledigen. Allerdings, insbesondere nach starken Regenfällen oder Stürmen ist es ratsam, eine zusätzliche Inspektion durchzuführen. 

Stürme und Starkregenereignisse können Ablagerungen, Blätter, Äste oder andere Fremdkörper in die Regenrinnen verbringen, die den Wasserfluss beeinträchtigen. Bedenken Sie immer, dass das Regenfallrohr meistens nicht im Boden endet, sondern auf eine Grundleitung führt. Bei Mischwassersystemen kommen hier sogar die Abwässer aus dem Haushaltsbereich hinzu. Kleine Äste und vorbeischwimmende Feuchttücher können dann eine standfeste Barriere bilden, die spätestens hier zu einer Verstopfung und einem anschließenden Rückstau im Haus führen können.

Sicherheitsaspekte: Wartungsarbeiten an Regenrinnen und Fallrohren

Bei der Wartung von Regenrohren ist Sicherheit von höchster Bedeutung. Neben einer Persönlichen Schutzausrüstung und einem sicheren Stand, sollten auch vorbeiführende Stromkabel Beachtung finden. Alles, was von außen zugänglich ist, kann durchaus selbst gereinigt werden. Die Reinigung der Regenfallrohre an sich, sollte jedoch professionell von einer Fachfirma erfolgen. Nur hier können Sie sicher sein, dass die Reinigungsmaßnahmen nicht zu einer Verstopfung oder Beschädigung der Leitung führen.

Technologische Innovationen

In komplexen und großen Gebäuden kann der Einsatz neuester Innovationen von Vorteil sein.

  • Sensortechnologie: Der Einsatz von speziellen Sensoren kann zur Überwachung des Wasserflusses genutzt werden. So kann rechtzeitig gehandelt und Verstopfungen verhindert werden.
  • Smarte Regenrohrsysteme: Dieses System ist eine automatisierte Lösungen zur Steuerung und Wartung von Regenrinnen und Fallrohren. Der Wasserdurchfluss in den Rohrleitungen wird beispielsweise mit Hilfe von Ultraschall überwacht. Die Beurteilung erfolgt mit einer integrierten Software in Echtzeit. Unbemerkte Undichtigkeiten können so zuverlässig festgestellt werden.

Regenfallrohre undicht?

Was kann man tun, wenn die Regenfallrohre marode sind und keinem größeren Regenereignis mehr standhalten? Vor allem: Nicht warten bis noch mehr passiert. Solange die Fallrohre außen an der Hauswand installiert sind, kann man diese durch eine Fachfirma austauschen lassen. Doch was, wenn die Abwasserrohre sich nicht auf sondern hinter der Fassade befinden?

Was ist ein innenliegendes Regenfallrohr? 

Innenliegende Regenfallrohre bzw. Regenrohre sind unter Putz verlegt. Der Grund dafür ist in erster Linie die Optik, da keine Rohrinstallationen den Gesamteindruck des Gebäudes beeinträchtigen. Außerdem weisen sie eine längere Haltbarkeit auf, sind sie nicht permanent den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Dennoch, sind die Regenrohre über ihre Haltbarkeitsdauer hinaus, wird es schwierig, diese zu sanieren oder zu ersetzen.

Wie saniert man innenliegende Regenrohre?

Für Regenrohre hinter der Fassade kommt unser Sprühschleuderverfahren ins Spiel. Mit unserem Verfahren bauen wir Ihnen ein neues Rohr in das Vorhandene, ohne die herkömmliche offene Bauweise und mit nur minimalem Eingriff in die Bausubstanz. Das funktioniert bei allen gängigen Rohrmaterialien wie Guss, Faserzement, Loro-X oder auch Kunststoff, für Rohrsysteme mit Abzweige genauso wie für Unverzweigte. Das Rohr-im-Rohr wird formschlüssig über vorhandene Öffnungen im Entwässerungssystem in mehreren Schichten an die Rohrinnenwand des Altrohres gesprüht.

Warten Sie nicht bis die regennasse Zeit beginnt, sondern rufen Sie uns jetzt an. Für die Sanierung werden trockene Altrohre benötigt, damit das Material am Altrohr haften kann und nicht hinterläufig wird. So kommen Sie gut und ohne Wasserschäden durch die nasse Jahreszeit und wir ohne große wetterbedingte Verzögerungen durch die Abwicklung von Regenrohr-Projekten.

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