Inlinerverfahren

Inliner-Verfahren zur Abwasserrohrsanierung – Funktionsweise erklärt

Inhaltsverzeichnis


Das Inliner-Verfahren zählt seit vielen Jahren zu den etablierten Methoden der minimalinvasiven Rohrsanierung. Dabei wird ein mit Harz getränkter Schlauch in das bestehende Rohrsystem eingezogen, wo er aushärtet und eine neue, dichte Innenschicht bildet. 

Vor allem Grundleitungen oder wenig verzweigte Rohrstrecken profitieren von dieser Methode, weil der Sanierungsprozess in solchen Bereichen sauber und wirtschaftlich umsetzbar ist.

Zu den wesentlichen Vorteilen gehören:

  • keine großflächigen Bauarbeiten, da Wände oder Böden nicht geöffnet werden müssen
  • eine zügige Installation, wenn die Leitungen gut zugänglich sind
  • wirtschaftliche Umsetzung bei einfachen Leitungsgeometrien
  • eine stabile, langlebige Innenbeschichtung durch die ausgehärtete Harzschicht

Ablauf des Inlinerverfahrens

Der Ablauf einer Sanierung mit dem Inlinerverfahren ist in der Regel wie folgt strukturiert: 

1. Rohrreiniung

Zuerst wird die zu sanierende Abwasserleitung mit Wasser unter Hochdruck gereinigt, um alle Ablagerungen zu entfernen. Auch der Einsatz einer Fräse ist üblich. Einerseits um starke Inkrustierungen an den Rohrwänden zu entfernen und andererseits, um die Rohrwände aufzurauen, sodass eine optimale Haftung des Inliners am alten Rohr gewährleistet wird.

2. Rohrinspektion

Nun werden die Rohre mithilfe einer speziellen Inspektionskamera untersucht, um alle zu sanierenden Schäden sowie den Verlauf der Leitung zu erfassen. Dabei wird auch die genaue Länge der Sanierungsstrecke ermittelt, sodass der Inliner genau zugeschnitten werden kann. Zusätzlich wird der genaue Durchmesser der Rohre bestimmt, um den geeigneten Inliner auszuwählen.

3. Vorbereiten des Schlauchs für die Inlinersanierung

Der Gewebeschlauch dient als Trägermaterial für den Inliner. Hier gibt es eine Vielzahl von Materialzusammensetzungen, Größen und Stärken, die jeweils auf das spezifische Rohr abgestimmt sein müssen, das saniert werden soll. Die Wahl des richtigen Schlauches ist daher entscheidend für ein qualitativ hochwertiges Endergebnis bei der Inlinersanierung.

4. Imprägnieren des Schlauches

Ein fertiger Inliner besteht aus dem Trägermaterial, also dem Gewebeschlauch, und einem Harz. Für die Schlauchlinersanierung gibt es verschiedene Harztypen, die sich hauptsächlich nach der Methode der Aushärtung unterscheiden. Zum einen gibt es Zwei-Komponenten-Epoxidharze, die bei Vermischung sofort mit der Aushärtung beginnen, ein Prozess, der durch Wärme erheblich beschleunigt werden kann. Zum anderen gibt es Vinylester-Harze, die nur bei Kontakt mit UV-Strahlung aushärten. Die benötigte Menge Harz hängt von der Länge, Größe und gewünschten Stärke des späteren Inliners ab. Nachdem die erforderliche Menge Harz in den Schlauch gefüllt wurde, wird es gleichmäßig mit einer Walze verteilt. Der Inliner ist erst dann bereit für den Einbau, wenn er überall gleichmäßig mit Harz durchtränkt ist.

5. Inversionsprozess

Der mit Harz getränkte Inliner wird anschließend in einer sogenannten Inversionstrommel aufgerollt. Diese wird dann am gewählten Zugang zur Rohrleitung so positioniert, dass der Inliner in die Rohröffnung eingebracht werden kann. Durch Zugabe von Luftdruck wird der Inliner nun in die Leitung „geblasen“. Sobald der gesamte Inliner in der Leitung ist und durch den Luftdruck fest gegen die Rohrwandung gepresst wird, ist er bereit für den Aushärtevorgang.

6. Aushärtung

Je nach Art des verwendeten Harzes kommt nun das entsprechende Aushärtungsverfahren zum Einsatz. Bei Epoxidharzen wird Wärme in den Schlauch eingebracht – entweder durch Warmwasser oder Wasserdampf – um die Reaktion des Harzes zu beschleunigen. Bei Vinylesterharzen hingegen wird eine UV-Lampe durch den Inliner gezogen, um das Harz aushärten zu lassen. Sobald das Harz vollständig ausgehärtet ist, kann der Luftdruck abgelassen werden. Der Inliner ist nun fertig und bildet in der alten Leitung ein neues Rohr.

7. Öffnen von Anschlüssen

In vielen Fällen treffen Anschlussleitungen auf das mit einem Inliner sanierte Rohr. Während der Inlinersanierung werden diese Anschlüsse überdeckt und verschlossen. Um die Funktion des gesamten Entwässerungssystems wiederherzustellen, müssen diese Anschlüsse wieder geöffnet werden. Dazu wird ein Fräsroboter eingesetzt, der ferngesteuert punktuell den Inliner abfräst und so die verschlossenen Anschlüsse wieder freilegt. Durch Setzen von sogenannten Hutprofilen werden die Übergänge der Schnittkanten abgedichtet. Im Übrigen: Auch das Setzen von T-Linern ermöglicht eine Abzweigsanierung. Hier ist der einzusetzende Schlauch bereits in Form eines Abzweigs geformt.

Einsatz als Reparaturverfahren – Der Kurzliner

Das Inliner -Reparaturverfahren, auch Kurzlinerverfahren genannt, behebt einzelne punktuelle Schäden in den Rohrleitungen, wie beispielsweise Schäden durch eingewachsene Wurzeln in einer Grundleitung. Auch beim Kurzliner-Verfahren wird ein mit Harz getränkter Schlauch verwendet. Nachdem die Schadensstelle genau lokalisiert wurde, wird der mit Harz getränkte Schlauch mithilfe eines aufblasbaren Sanierungspackers an die beschädigte Stelle positioniert und fest an die Rohrwandung gedrückt. Nach wenigen Stunden ist das neue Teilstück ausgehärtet. Dann wird der Packer entfernt und das Rohr ist wieder nutzbar.

Für welche Leitungen ist das Inliner-Verfahren geeignet?

Das Inliner-Verfahren spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo Rohrverläufe übersichtlich und gut zugänglich sind. Dazu gehören Leitungen, die über längere Strecken gerade verlaufen und nur wenige Richtungsänderungen aufweisen. Unter diesen Bedingungen lässt sich der Sanierungsschlauch sicher einbringen, das Harz härtet gleichmäßig aus, und die bestehende Leitungsstruktur wird dauerhaft stabilisiert.

Rahmenbedingungen, bei denen sich das Verfahren besonders eignet, sind:

  • lange, geradlinige Rohrabschnitte
  • wenige Abzweige oder Bögen
  • ausreichende Zugänglichkeit zu den Rohren
  • DN-Bereiche im mittleren Segment (ca. DN100 bis DN200)

Enge Schächte, zahlreiche Abzweige und geringe sowie wechselnde Rohrdimensionen : In solchen Umgebungen verliert das Verfahren an Flexibilität und stößt technisch schnell an seine Grenzen.

Kosten und Finanzierung für die Inlinersanierung

Das Inlinerverfahren bietet eine effiziente Möglichkeit, Entwässerungsleitungen zu reparieren oder zu sanieren, ohne dabei große Bauarbeiten vornehmen zu müssen. Die Kosten für eine solche Rohrsanierung variiert je nach Umfang und Komplexität des Schadens. Im Vergleich zur herkömmlichen Rausriss der Rohre ist die Inlinersanierung jedoch deutlich wirtschaftlicher, solange es sich um schwer erreichbare oder verbaute Leitungen handelt. Es lohnt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und nach passenden Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. So stellen Sie sicher, dass Sie eine wirtschaftlich vorteilhafte Entscheidung treffen.

Nachsorge und Pflegehinweise

Nach der Durchführung einer Rohrsanierung mit Inliner ist es wichtig, einige Nachsorge- und Pflegehinweise zu beachten, um die Langlebigkeit und Funktionalität der sanierten Leitungen zu gewährleisten. Zunächst sollten Sie darauf achten, dass die sanierten Rohre in den ersten Wochen nach der Inlinersanierung nicht durch übermäßig heiße Flüssigkeiten beansprucht werden. Vermeiden Sie zudem die Verwendung von aggressiven chemischen Reinigern, da diese das Material des Inliners beschädigen können.

Ein regelmäßiger Check der Abflüsse auf Verstopfungen kann dabei helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Bei der Inliner Rohrsanierung wird oft ein nahtloses und robustes Material verwendet, das jedoch trotzdem von Zeit zu Zeit inspiziert werden sollte, um eventuelle Abnutzungserscheinungen festzustellen. Durch die Einhaltung dieser einfachen Hinweise sichern Sie die Qualität und Funktion Ihrer sanierten Rohre.

Nachteile des Inliner-Verfahrens und wann Alternativen sinnvoller sind

Sobald die Rohrgeometrie komplexer wird, treten technische Grenzen zutage, die sich nicht allein durch zusätzliche Vorbereitung ausgleichen lassen. Der Inliner muss sich während des Einzugs wie eine zweite, nahtlose Rohrschicht an die vorhandene Leitung anschmiegen und das gelingt nur bei gleichmäßigen Verläufen.

Wenn jedoch Abzweige, enge Bögen oder wechselnde Dimensionen ins Spiel kommen, zeigen sich die Nachteile. Abzweige werden überdeckt und müssen später mit Fräsrobotern wieder geöffnet werden, was Stillstandszeiten verlängert und die Sanierungskosten erhöht. Auch Bögen können problematisch werden, weil der Schlauch dort leichter Falten bildet und die spätere Funktion beeinträchtigt.

Die wichtigsten Nachteile des Inliner-Verfahrens sind:

  • überdeckte Abzweige, die nachträglich aufwendig geöffnet werden müssen
  • Faltenbildung in Bögen, mit dem Risiko späterer Funktionsstörungen
  • umfangreiche Vorarbeiten wie Fräsen, Hochdruckreinigung und Oberflächen aufrauen
  • hoher Platzbedarf für Aushärtungstechnik, besonders in engen Schächten
  • verlängerte Sperrzeiten, die den laufenden Geschäftsbetrieb deutlich beeinträchtigen können
  • Geruchsbelastung in den Immobilien, v.a. wenn Epoxidharz eingesetzt wird

Gerade in stark genutzten Gewerbeimmobilien, Hotels, Kliniken oder Berliner Altbauten zeigen sich diese Einschränkungen besonders deutlich. Deshalb lohnt es sich, alternative Verfahren zu prüfen, die flexibler mit komplexen Leitungsstrukturen umgehen können und häufig weniger Eingriffe in den Gebäudebetrieb erfordern.

Warum das Sprühschleuderverfahren bei komplexen Leitungen überlegen ist

Im Gegensatz zum Inliner setzt das Sprühschleuderverfahren nicht auf einen Schlauch, sondern auf flüssiges Harz, das mittels Rotationsdüse gleichmäßig an die Rohrinnenwand gesprüht wird. Dadurch entsteht Schicht für Schicht ein neues, formschlüssiges Rohr, das sich exakt an die vorhandene Geometrie anpasst. Besonders bei vielen Abzweigen, unterschiedlichen Dimensionen oder engen Schächten zeigt dieses Verfahren seine Stärken.

Weil kein Schlauch in das System eingezogen werden muss, entfallen viele der vorbereitenden Schritte, die beim Inliner zwingend notwendig sind. Abzweige müssen im Nachhinein nicht gefräst werden, es besteht bei Bögen kein Risiko von Faltenbildung und selbst komplexe Stränge können in kurzer Zeit saniert werden. Dadurch verkürzen sich die Stillstandszeiten deutlich, was gerade für Hotels, Kliniken, Mehrfamilienhäuser oder Bürogebäude, bei denen der Geschäftsbetrieb nicht unterbrochen werden soll, ein Vorteil ist.

Vorteile ergeben sich dort, wo der Inliner an seine Grenzen stößt:

  • viele Abzweige und Bögen
  • häufige DN-Wechsel
  • enge Schächte oder schwer zugängliche Leitungswege
  • komplexe Altbauinstallationen

pipeprinting – die Weiterentwicklung des Sprühschleuderverfahrens

Während das Sprühschleuderverfahren bereits deutlich flexibler ist als der klassische Inliner, geht pipeprinting noch einen Schritt weiter. Die Technologie ermöglicht eine besonders präzise Steuerung der Materialstärke und damit eine gleichmäßige, widerstandsfähige Innenbeschichtung selbst in sehr komplexen Leitungsnetzen.

In der täglichen Praxis zeigt sich, dass dieses Verfahren in rund 80 bis 90 Prozent aller B2B-Gebäudearten eine technisch und wirtschaftlich gute Lösung darstellt. Das liegt vor allem daran, dass sich die Methode besonders gut für enge Schächte, viele Abzweige und wechselnde Rohrdimensionen eignet. Gleichzeitig kann die Sanierung in vielen Fällen während des laufenden Geschäftsbetriebs stattfinden, was die Ausfallzeiten minimiert.

Die wichtigsten Vorteile von pipeprinting im Überblick:

  • hohe Flexibilität bei komplexen Innenleitungen
  • geruchsneutral & hygienisch unbedenklich
  • minimaler Platzbedarf in Schächten und Bestandsgebäuden
  • kein Öffnen oder Fräsen von Abzweigungen
  • kurze Stillstandszeiten und kaum wahrnehmbare Eingriffe
  • DIBt-zertifizierte Harzsysteme für geprüfte Qualität
  • Sanierung im laufenden Geschäftsbetrieb, ohne lange Sperrzeiten

Verfahren im Vergleich – Inliner, Sprühschleuder und pipeprinting im Direktcheck

KriteriumInliner(andere) Sprühschleuderverfahrenpipeprinting
Geeignete Leitungsartenlange, geradlinige Leitungsabschnittekomplexere Innenleitungennahezu alle innenliegenden Abwasserleitungen
Abzweige / Bögennur eingeschränkt geeignet, Fräsarbeiten notwendigsehr gute Abdeckung formschlüssig und ohne Nachfräsenoptimal, formschlüssig und ohne Nachfräsen
DN-Bereichebegrenzt flexibelbreit anwendbarsehr flexibel, auch bei häufigen DN-Wechseln
Aushärtungsdauermittel bis längerkurzsehr kurz
Materialverhalten / Formschlussabhängig von Geometrie, begrenzt formschlüssiggute Haftung, Formschlüssigkeit präzise, glatte Schichten mit hoher Formschlüssigkeit
Temperaturwechselbeständigleitgutguthohe Wechseltemperaturbeständigkeit
Materialflexibeltlw. starr, dann Gefahr von kleinen Rissen (Glasfaser) hohe Flexibilität des Materials, ohne Glasfaseranteil, geringes Restrisiko
Risiko Faltenbildungerhöht, vor allem in Bögenkeinekeine
Aufwand für Zulegung / Fräsenhoch (Abzweige müssen geöffnet werden)keinenkeinen
Haltbarkeit / Normenabhängig vom Harzsystementspricht DIN-Anforderungen, hohe LangzeitstabilitätDIBt-zugelassen, hohe Langzeitstabilität
Einsatz im laufenden Geschäftsbetriebmöglichhäufig möglich, aber tlw. geruchsintensivimmer möglich, geruchsneutral
Zugänglichkeithoher Platzbedarfgeringer Platzbedarfgeringer Platzbedarf, 
Wirtschaftlichkeitwirtschaftlich bei einfachen Strukturenwirtschaftlich bei komplexen Leitungsnetzenoptimal bei innenliegenden Rohrsystemen

Normen, Zulassungen und Vorgaben: Was Sie wissen müssen

Für die Auswahl einer geeigneten Sanierungsmethode sind technische Normen und bauaufsichtliche Zulassungen besonders wichtig. Sie legen fest, welche Anforderungen an Materialien, Verfahren und Ausführung gestellt werden und geben Gebäudebetreibern die notwendige Rechtssicherheit.

Das Sprühschleuderverfahren erfüllt die Anforderungen der DIN 1986-100, die grundlegende Regeln für Entwässerungsanlagen und deren Sanierung beschreibt. Diese Norm regelt unter anderem die fachgerechte Ausführung von Innenbeschichtungen und stellt sicher, dass die Sanierung hinsichtlich Dichtheit und Standsicherheit den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Für Sanierungsverfahren im Gebäudeinneren sind bauaufsichtliche Anforderungen ein zentraler Entscheidungspunkt. Besonders relevant ist hierbei die DIBt-Zulassung, da sie die Verwendbarkeit und Sicherheit von Produkten im bauordnungsrechtlichen Kontext bestätigt. 

Geprüft werden unter anderem die Eignung der eingesetzten Harze, ihre Dauerhaftigkeit sowie das Verhalten der Beschichtung in der fertigen Leitung. Die rohrgroup setzt beim pipeprinting ausschließlich DIBt-zugelassene Harzsysteme ein. Dadurch erfüllt die Beschichtung alle erforderlichen bauaufsichtlichen Vorgaben. 

Neben den technischen Vorgaben spielen auch immobilienwirtschaftliche Anforderungen eine zentrale Rolle. Dazu gehören Betreiberpflichten nach WEG, versicherungsrechtliche Vorgaben sowie allgemeine Pflichten hinsichtlich Verkehrssicherheit und Geschäftsbetrieb der Entwässerungsanlage. 

Wann pipeprinting die technisch und wirtschaftlich bessere Wahl ist

pipeprinting ist besonders dann sinnvoll, wenn Leitungsstrukturen komplex sind oder der Gebäudebetrieb möglichst störungsfrei weiterlaufen soll. Die Methode funktioniert effizient in engen Schächten, bei vielen Abzweigen und überall dort, wo klassische Inliner an ihre Grenzen stoßen.

Eine Sanierung mit pipeprinting empfiehlt sich insbesondere in folgenden Situationen:

  • Viele Abzweige oder häufige DN-Wechsel, die eine flexible Beschichtung erfordern
  • Innenliegende Leitungen in Hotels, Kliniken oder Wohnanlagen, bei denen Betriebsunterbrechungen kritisch sind
  • Bewohnte oder genutzte Bestandsgebäude, in denen leise, saubere Verfahren gefragt sind
  • Schwer zugängliche Steigleitungen, die wenig Platz für Technik bieten
  • Sanierung im laufenden Geschäftsbetrieb, ohne lange Sperrzeiten
  • Komplexe Altbauten in Berlin und ganz Deutschland, bei denen herkömmliche Verfahren oft scheitern
  • Immobilien mit viel Publikumsverkehr und hohen hygienischen Anforderungen (pipeprinting ist geruchsneutral)

Wer mit minimalem Eingriff, hoher Betriebssicherheit und kurzen Stillstandszeiten sanieren will, trifft mit pipeprinting die effizientere Entscheidung.

FAQ – die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Worin unterscheidet sich das Inliner- vom Sprühschleuderverfahren?

Das Inliner-Verfahren arbeitet mit einem festen Schlauch, während das Sprühschleuderverfahren eine flüssige Beschichtung nutzt, die sich flexibel an jede Geometrie anpasst.

Wann ist pipeprinting sinnvoller als das Inliner-Verfahren?

pipeprinting eignet sich besonders für komplexe Leitungsstrukturen mit vielen Abzweigen, DN-Wechseln oder engen Schächten, bei denen der Inliner an seine Grenzen stößt. Da keine Fräsarbeiten erforderlich sind und DIBt-zugelassene Harzsysteme verwendet werden, lässt sich die Sanierung sogar im laufenden Geschäftsbetrieb durchführen.

Welche Normen erfüllt ein Sprühschleuderverfahren?

Das Sprühschleuderverfahren entspricht den Anforderungen der DIN 1986-100, die die fachgerechte Sanierung von Entwässerungsanlagen regelt. Die Norm beschreibt unter anderem die Anforderungen an Dichtheit, Schichtaufbau und Ausführung, sodass das Verfahren technisch den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Wie lange hält eine Innenbeschichtung mit pipeprinting?

Eine Innenbeschichtung mit pipeprinting ist auf eine langfristige Nutzungsdauer ausgelegt und bietet eine hohe Materialstabilität. 

Welche Leitungen eignen sich nicht für einen Inliner?

Komplexe Innenleitungen mit vielen Abzweigen, engen Schächten oder häufigen Dimensionswechseln sind ungeeignet und erfordern flexiblere Verfahren wie pipeprinting.

rohrgroup Logo

Fachbeiträge von Rohrsanierungsexperten aus der Praxis

SPEZIALISIERT AUF DIE SANIERUNG VON ABWASSERROHREN IM GEBÄUDEINNEREN

Die rohrgroup ist auf die Sanierung von Abwasserrohren im Gebäudeinneren spezialisiert und setzt dabei auf minimalinvasive Verfahren, die auch im bewohnten Zustand eingesetzt werden können. Mit dem Sprühschleuderverfahren pipeprinting werden defekte Leitungen von innen beschichtet, ohne Wände aufzustemmen oder den Betrieb langfristig zu stören.

Wofür wir stehen:

  • Sanierung von Abwasserrohren im Gebäude, keine Kanal- oder Trinkwasserleitungen
  • Unsere Projekte richten sich an WEGs, Hausverwaltungen, Hotels, Einrichtungen im Gesundheitswesen, Industrie und Gewerbeimmobilien
  • Grundlage jeder Rohrsanierung ist eine Zustandsanalyse mit Kamerabefahrung auf deren Basis die Planung aufbaut
  • Im Fokus stehen Werterhalt, hygienisch einwandfreie Leitungen und eine planbare Sanierung, die sich zuverlässig in bestehende Abläufe integriert
Sie haben ein akutes Problem?​

Wir kümmern uns. Kontaktieren Sie uns!